Inzwischen ist der Winter -ungewöhnlich früh- auch in Deutschland angekommen. Was hierzulande oft zu romantische Vorstellungen über weiße Weihnachten führt, wird hier in der Ostukraine schnell lebensgefährlich. Noch immer sind tausende Häuser ohne, Dächer, ohne Fenster, ohne Heizung oder Strom.
Nach Übergabe des (für mich) vorerst letzten schwerverletzten Patienten in Dnipro und einem kurzen Schreck wegen des Luftangriffes auf Pavlograd war kurz Zeit für etwas Leichtigkeit und eine freundliche Verabschiedung.
Heute wurden wir nach dem Transport eines Schwerverletzten in der Ostukraine mit unseren Kolleg*innen auf dem Rückweg von einem Schneesturm überrascht. Die Transportwege sind ohnehin oft schon mehrere hundert Kilometer weit bis in die nächste Schwerpunktklinik.
Vor einiger Zeit trat das Nationale Onkologische Institut der Ukraine in Kyiv an uns heran und bat um chirurgische Instrumente. Einen Teil konnten wir aus unserer Aktion "Instrumente für den OP" bereitstellen.
Die passgenaue Beschaffung von Materialien für die Versorgung von schwerst kranken und verletzten Menschen ist aufwendig. Sie erfordert einiges an Sach- und Sprachkenntnissen und vor allem Hartnäckigkeit. Zunächst muss geklärt werden, was genau benötigt wird.
Im Frühjahr diesen Jahres gab es nach den russischen Angriffen auf die ukrainische Stromversorgung einen regelrechten Run auf mobile Stromerzeuger. Diese waren in der Regel billig produziert, teuer verkauft und laut.
Endlich! Heute ist die HMM NURI - mit unserem 20-Fuß-Container voller Notstromaggregate - im Hamburger Hafen eingelaufen! Wir sind aufgeregt und freuen uns! HMM Nuuri im Hamburger Hafen
Zeitungsbericht in der "Stimme der Ukraine" über die Lieferung chirurgischer Instrumente … Das multidisziplinäre Intensivpflegekrankenhaus Rokytne im Dorf Rokytne, (...) im Bezirk Sarny, hat Hilfe aus Deutschland erhalten.